Das Problem

Sie zahlen seit Jahren fleißig Ihre nicht unbeträchtlichen Versicherungsbeiträge und nie ist etwas passiert?

Und dann tritt der Schaden ein und genau jetzt heißt es:

"... laut dem Ihnen vorliegenden Bedingungswerk besteht leider kein Versicherungsschutz......".

Kommt Ihnen das bekannt vor? Schon mal gehört?

Im schlimmsten Fall bedeutet dies die Insolvenz des Unternehmens.

Wie kommt es dazu?

1) Der Versicherungsmarkt

Seit 1994 ist der Versicherungsmarkt in Deutschlang dereguliert. Das bedeutet: Es gibt keine vorgeschriebenen, einheitlichen Bedingungswerke für Ihren Versicherungsvertrag. Versicherer arbeiten mit eigenen Vertragsbedingungen, Pauschaldeklarationen, Deckungskonzepten, Sidelettern usw.

Hinzu kommt, dass sich die Vertragsbedingungen aufgrund des Verdrängungswettbewerbes in der Versicherungsbranche ständig ändern. Um Ihren Versicherungsschutz langfristig den Gegenbenheiten Ihres Unternehmens anzupassen und gleichzeitig den Leistungen des Marktes zu folgen, ist immer wieder eine Prüfung der bestehenden Verhältnisse unabdingbar.

2) Der Einkauf

Versicherungen werden über Versicherungsvertreter oder Versicherungsmakler gezeichnet. Der Versicherungsvertreter ist an eine Gesellschaft gebunden und darf nur dessen Produkte anbieten. Er ist Gehilfe der Gesellschaft, Auge und Ohr des Anbieters.

Zum Vergleich:

Stellen Sie sich vor, Ihr Steuerberater berät Sie; im Grunde würde er aber für das Finanzamt arbeiten.

Passt die vorhandene Betriebshaftpflichtversicherung des Anbieters auf Ihr Unternehmen?! Glück gehabt und unter Umständen "nur" zuviel bezahlt. Ansonsten wird es im im Schadensfall teuer. Dem Versicherungsvertreter ist hier kaum ein Vorwurf zu machen. Er hat schlicht keine andere Wahl, als Ihnen das Produkt anzubieten, das seine Gesellschaft zur Verfügung stellt.

Dem Versicherungsmakler hingegen steht der komplette Versicherungsmarkt zur Verfügung. Er ist Bundesgenosse von Ihnen, nur Ihnen verpflichtet und vermittelt als Ihr Sachwalter mit den Versicherungsanbietern.

Oftmals erfolgt aber auch hier nur ein Prämienvergleich; es geht also in erster Linie darum jetzt Geld zu sparen. Ungeachtet der Konsequenzen im Schadensfall - was oftmals wesentlich mehr Geld kostet als vorher gespart wurde.

Das heißt nicht, dass keine Prämienersparnisse möglich sind - im Gegenteil. Dennoch muss der Versicherungschutz im Vordergrund stehen. Achten Sie bei der Auswahl des Versicherungsmaklers zwingend auf seine Spezialisierung.

3) Der Vertrag

Den meisten Menschen ist in Bezug auf Versicherungen nicht richtig bewusst, dass es sich dabei in erster Linie um einen Vertrag handelt. Ein Vertrag, der von beiden Seiten einzuhalten ist. Von daher kommt der Prüfung der Vertragsbedingungen, wie bei jedem Vertrag, eine besondere Bedeutung zu. Und gerade diese Verträge werden oftmals unterzeichnet, ohne sich der Bedingungen bewusst zu sein, sie zu kennen oder einen Abgleich mit der Risikosituation des Unternehmens durchzuführen.

Machen Sie sich nichts vor!

Wenn Sie heute einen Schadensfall von 50.000 Euro, 100.000 Euro oder noch mehr Ihrer Versicherung zur Regulierung vorlegen, wird diese den Schaden dann nur ersetzen, wenn Ihr Vertrag dazu auch eine Leistung vorsieht.

Niemand - auch keine Versicherungsgesellschaft -  wird Ihnen diese oder ähnliche Beträge überweisen, wenn Sie dazu vertraglich nicht verpflichtet ist. 

Vertrag ist Vertrag. Was versichert ist, wird bezahlt. Was nicht versichert ist, wird nicht bezahlt.

So einfach ist das manchmal.

Die Lösung finden Sie hier.